Social Recruiting auf LinkedIn
LinkedIn hat über 25 Millionen aktive Nutzer in der DACH-Region. Auf keiner anderen Plattform im Social Recruiting findest du eine größere Zahl an ausgebildetem Fachpersonal.
Parallel ist es auch auf keiner anderen Plattform so schwer (und teuer) an diese begehrten Menschen heranzukommen.
Wenn du diesen kleinen Leitfaden durch hast, weißt du:
- wie du die optimale Karriereseite auf LinkedIn erstellst
- womit du deine Employer Brand (Arbeitgebermarke) maximal stark positionierst
- welche Recruiting-Strategien auf LinkedIn wirklich erfolgversprechend sind
- und was abseits der Recruitingtools von LinkedIn noch zu deiner Verfügung steht
Dazu wie immer ein paar Tipps und Tricks, die du sonst nirgendwo im Netz findest, interessante Verweise und wieso das allgemeine Vorgehen 2025 nicht mehr zeitgemäß ist.
Ich hoffe, deine Tasse ist groß, gefüllt und du bist bereit. Wir steigen ein in die Welt des Social Recruitings auf LinkedIn.
Die Strategie für dein Recruiting auf LinkedIn
Wer auf LinkedIn erfolgreich rekrutieren will, braucht eine ausgereifte Strategie. Im Auftrag unserer Kunden als Social Recruiting Agentur arbeiten wir gerne in einem 4 Phasen Plan für perfektes Recruiting.
Dabei setzen wir auf 4 Bereiche, die aufeinander aufbauen:
- Employer Branding auf LinkedIn
- Die richtigen Content-Formate
- Active Sourcing mit dem LinkedIn Recruiter
- Und LinkedIn Ads (Werbeanzeigen)
Phase 1 und 2 sind schnell erklärt, für Phase 3 nehmen wir uns die LinkedIn Grundlagen zur Hilfe und Phase 4 wird im Zuge der Messbarkeit durchgespielt.
Phase 1: Employer Branding auf LinkedIn
Employer Branding ist ein großes Thema. So groß, dass Daniel dir gleich 3 relevante Beiträge dazu verfasst hat, die ich dir wärmstens ans Herz lege:
Du musst dir die ganze Lektüre aber nicht sofort durchlesen. Eine Kurzfassung habe ich dir selbstverständlich vorbereitet.
LinkedIn: Employer Branding Strategie und die Karriereseite
Employer Branding sollte dir bereits ein Begriff sein. Es geht im Kern darum, eurer Arbeitgebermarke ein Branding, also einen gewissen Ruf zu verschaffen.
Ein Beispiel wäre deine Firma Burkhard Elektronik:
- Schwaches Branding: Wir sind ein familienfreundliches Unternehmen mit flexiblen Arbeitszeiten.
- Starkes Branding: Wir bieten dir individuelle Weiterentwicklung, flexible Work-Life-Balance und geben dir das Vertrauen, wirklich zu gestalten.
Dein Employer Branding ist auch deine Employer Value Proposition.
Die EVP (Employer Value Proposition) als Arbeitgeberversprechen.
In diesem Fall ist die EVP auf der Karriereseite also das Versprechen, dass du bei Burkhard Elektronik Wertschätzung, ein modernes Umfeld und Förderung erhältst.
Dieses Versprechen darf und soll in die Info eurer Karriereseite auf LinkedIn. Die EVP bestimmt auch, wie du die Arbeitgebermarke auf LinkedIn bekannter machst.

Profi-Tipp LinkedIn Banner
Achte bei der Karriereseite auf ein passendes Profilbild (meistens das Logo) und ein aussagekräftiges Banner. Das Banner ist ein Hauptaugenmerk und kann eure EVP oder einen Slogan verbildlichen.
Im Beispiel siehst du Bergsteiger = Bergführer und rechts sind sogar die Auszeichnungen hinterlegt. Ein kleiner Nudge mit großer Wirkung auf das Vertrauen.
Tipp: Das ideale Banner hat die Maße 1128px x 376px!
Phase 2: Grundlagen für Recruiting-Content auf LinkedIn
Allein in der DACH-Region hatten wir Ende 2024 über 25 Millionen aktive Nutzer und Nutzerinnen. 66 % davon sind unter 34 Jahre alt und somit im perfekten Alter ihre Talente bei euch einzubringen.
Die richtigen Fachkräfte, Professionals und Experten müssen zunächst mal auf dich als Arbeitgeber auf LinkedIn aufmerksam werden.
Dafür nutzt du ansprechende Postings, also sogenannten Content. Damit dieser aber nicht einfach in der Masse der 0815-Uploads untergeht, braucht es die richtigen Formate und ansprechendes Design.
Ansprechende Formate für dein Recruiting auf LinkedIn
Klassiker wie diesen hier kennst du:

Ein Posting, dass auf Facebook und Instagram im Recruiting gut als Werbemaßnahme funktioniert. Auf LinkedIn hingegen kommst du damit überhaupt nicht gut an.
Ok und für LinkedIn? Schauen wir mal … wie sieht es damit aus:

Wenn dein Fokus auf Recruiting liegt, solltest du besonderes Augenmerk auf Uploads legen, die den echten Berufsalltag einfangen, nahbar machen und ein Bild des Teams vermitteln.
Auch Events wie im Beispiel können und sollen regelmäßig im Feed interessierter Kandidaten auftauchen. Dafür stehen dir unterschiedliche Formate zur Verfügung.
Die besten Content-Formate auf LinkedIn:
Auf LinkedIn läuft es nicht viel anders als auf Facebook oder Instagram (die beiden Plattformen haben wir übrigens auch beleuchtet). Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass auf LinkedIn auch ein starker Text allein noch was reißen kann.
Die besten Varianten bleiben jedoch der Bilder Slider oder das Kurzvideo.
Bilder Slider:
Der Bilder Slider ist eine Bilderserie, die ganz gerne, als eine Art Geschichte aneinandergereiht, werden. Das „Swipen“ ist Interaktion und das wiederum mag der Algorithmus.
Kurzvideo:
Das Kurzvideo ist selbsterklärend und kann bis zu 3 Minuten lang sein. Ich empfehle dir aber dich auf maximal 90 Sekunden zu beschränken, außer das Video bietet wirklich unfassbaren Mehrwert ab der ersten Sekunde.
Ein CEO kann das auf LinkedIn noch verstärken
Die persönliche Note durch die Geschäftsführung selbst wäre hier noch sehr wirkungsvoll, weswegen ich auch dazu erst kürzlich einen eigenen Beitrag verfasst habe.
Ist die Contentplanung fertig und ein paar Beiträge veröffentlicht, lassen auch die ersten Interaktionen nicht lange auf sich warten. Ab diesem Punkt läuten wir Phase 3 ein und du gehst aktiv auf potenzielle Bewerber zu.
Phase 3: Active Sourcing per LinkedIn Recruiter und weitere Funktionen
Active Sourcing, zu Deutsch die aktive Beschaffung, beschriebt ziemlich genau, was es damit auf sich hat: Du gehst im Rahmen der Personalbeschaffung aktiv auf potenzielle Bewerber zu.
Das geeignetste Tool dafür ist der LinkedIn Recruiter. Daneben gibt es noch die LinkedIn Jobs Funktion und die Verbindung an dein BMS. Die Sparte Talent-Solutions bietet noch einiges mehr, wir fokussieren uns heute aber nur auf die für dich relevanten Bereiche.
Der LinkedIn Recruiter
Der Recuriter ist eine Lösung von LinkedIn, mit der du geeignete Kandidaten gezielt filtern und eingrenzen kannst. Diese Funktion wird Spotlight genannt und basiert auf der Einstellung der LinkedIn User.
Du kennst das unter der Auswahl „ich bin offen für Jobangebote“, die du in den Informationen anwählen kannst.
Der Recruiter filtert dann alle Profile und nimmt die raus, die deiner Suche entsprechen. Wenn diese Auswahl steht, hast du pro Lizenz die Möglichkeit bis zu 150 sogenannte InMails pro Monat zu versenden.
Der Recruiter bietet dir auch ein Dashboard mit diversen Daten und KPIs, die du auswerten und optimieren kannst. Dazu später mehr.
Die kostengünstigere Variante wäre der Recruiter Lite.
LinkedIn Recruiter vs. Recruiter Lite:
Die Light-Version eignet sich besonders für kleine Unternehmen. Hier hast du weniger Funktionen, der Kern aber bleibt gleich.
Um es kurzzuhalten:
- Lite ist ideal, wenn du ein kleines Unternehmen mit wenigen Stellen pro Jahr bist und nur sporadisch auf LinkedIn bist
- Die volle Version eignet sich für großangelegte Personalbeschaffung und wenn sich LinkedIn generell als Kanal etabliert hat
Einen größeren Vergleich hat dir LinkedIn auch direkt zur Verfügung gestellt.
Und das kostet dich der LinkedIn Recruiter
Persönlich bin ich geteilter Meinung, ob das Geld den Recruiter rechtfertigt. Unsere Kunden schaffen mit einer Karriereseite passiv mehr und bezahlen im laufenden Betrieb nur wenige Euro pro Monat.
Trotzdem will ich dir die Kosten bestmöglich aufzeigen: dazu einfach die Box anklicken und du hast alles auf einen Blick
Plan | Geeignet für | Monatlich | Jährlich | Wichtige Funktionen |
---|---|---|---|---|
Recruiter Lite | Einzelrecruiter & kleine Agenturen | 170 € | 1.680 € | 30 InMails, 20+ Suchfilter, Kontakt bis 3. Grad |
Recruiter Professional (RPS) | Wachsende Recruiting-Agenturen | 500–850 € | 6.000–10.200 € | 100 InMails, 40+ Suchfilter, Team-Funktionen |
Recruiter Corporate | Unternehmen mit aktivem Recruiting | 1.080 € | 10.800 € | 150 InMails, voller Netzwerkzugriff, Analytics & Multi-User |
- +10 € pro zusätzlicher InMail
- Job Ads & Promoted Posts sind kostenpflichtig
- Enterprise-Integration mit ATS (Recruiter System Connect) kann extra kosten
Zusätzliche Kosten & Tipps:
Willst du deine Pakete erweitern solltest du folgendes beachten:
- Du zahlst jeweils 10 € pro zusätzlicher InMail
- Job Ads & Promoted Posts sind extra und kostenpflichtig
- Enterprise-Integration mit ATS (Recruiter System Connect) kostet auch on top
Ist der Recruiter abgehakt, solltest du dich auf jeden Fall noch mit den LinkedIn Stellenanzeigen vertraut machen.
LinkedIn Stellenanzeigen mit der Funktion Jobs
Die Funktion Jobs ist der Antagonist zum Recruiter. Statt aktiv auf Menschen zuzugehen, schaltest du Stellenanzeigen und lässt Kandidaten somit auf dich zukommen.
Das Prinzip ist gleich wie in jedem BMS und auf Stellenportalen.
- Stellenanzeige schalten mit Vorlagen oder individueller Beschreibung.
- Gezielt bewerben und Kriterien wie Branche, Standort und Skills definieren.
- Kandidaten verwalten, sortieren und priorisieren.
- Einstellung vornehmen, Bewerbungsprozess optimieren und abschließen.
Der größte Vorteil liegt meiner Meinung nach in der präzisen Verteilung. Du kannst die benötigten Skills, Erfahrungen und Level akkurat auswählen und nur den Menschen die Anzeigen ausspielen, deren Profil wirklich infrage kommt.
Doch auch dieser Luxus hat seinen Preis.
Kosten der LinkedIn Jobs Funktion:
Die gute Nachricht zuerst: die kostenfreie Version lässt dich eine Stelle 21 Tage lang ausspielen und in den Suchen erscheinen.
Die Schlechte: nur die bezahlte Version (gesponserte Anzeige) erlaubt dir mehr Reichweite, beste Platzierungen und feinere Suchraster auszuwählen.
Eine exakte Übersicht ist auch hier wieder für dich vorbereitet:
Modell | Kosten | Vorteile |
---|---|---|
Kostenlose Anzeige | 0 € | Sichtbar in den Suchergebnissen für 21 Tage |
Gesponserte Anzeige | Kosten pro Klick (CPC) | Top-Platzierung, mehr Reichweite, gezielte Benachrichtigungen |
Unternehmenslösung | Abhängig vom Bedarf | Unbegrenzte Anzeigen & erweiterte Targeting-Optionen |
Muss ich Jobs und Recruiter kombinieren?
Die Frage stellen sich sehr viele, darum beantworte ich diese direkt: Nein, du musst die Funktionen nicht kombinieren.
- Kleinere Unternehmen, die sporadisch mal gezielt Profis suchen, brauchen keine Bezahlversion.
- Hast du jedoch regelmäßig offene Vakanzen zu besetzen, expandierst oder brauchst einfach mehr Qualität in den Bewerbungen, ist die Bezahlversion besser.
Wie du siehst, kannst du auf LinkedIn als Arbeitgeber deutlich mehr machen als jemand, der die Plattform nur aus Nutzersicht wahrnimmt.
Wenn du eine sehr umfangreiche LinkedIn Strategie aufbauen willst, empfehle ich dir dich mit der Anbindung deines Bewerbermanagementsystems (BMS) an den LinkedIn Recruiter zu befassen.
Über den Link kommst du zu einer Übersicht: LinkedIn BMS-Verbindung
Wenn dein Setup steht, kommen wir zur Königsdisziplin auf LinkedIn. Werbung!
Phase 4: LinkedIn Werbung und Recruiting-Ads
Wenn du eifriger Rudel Recruiting Leser bist, hast du schon Kontakt mit einem wichtigen Schlagwort unserer Arbeit im Recruiting gehabt: Ads Fatigue.
Sowohl im Facebook Recruiting als auch im Beitrag zur Personalbeschaffung mit Instagram gehe ich drauf ein. Menschen haben (schlechte) Werbung satt.
Besonders auf LinkedIn kann aufdringliche und rein auf Umsatz getrimmte Werbung maximal nach hinten losgehen. Beim Recruiting ist das nicht anders.
Die drakonische Strafe für schlechte Recruiting-Ads auf LinkedIn
Auf LinkedIn hast du die Chance echte Diamanten anzuheuern und offene Stellen nicht nur gut, sondern richtig gut zu besetzten! Die Mehrzahl dieser Diamanten ist allerdings eher auf passiver Jobsuche.
- Das bedeutet, ein gutes Image, ein gutes Angebot und ein noch besserer Kontakt können überzeugen.
- Eine zu generische Anzeige hingegen kostet dich den Ruf eines guten und kreativen Abreitgebers.
Eine schlechte Werbung mit wenig Herz sorgt dafür, dass du viel Gegenwehr erhältst und schlimmstenfalls geghostet wirst. Das Fiese daran finde ich, es nicht offensichtlich.
Aus dem Nähkästchen der LinkedIn User:
Wie eine Verschwörung wird deine Unternehmensseite nicht mehr besucht, Likes schwinden, Interaktionen verblassen und Follower entfolgen dir.
Wenige User können den Algorithmus beeinflussen und dieser wird dich am Ende nicht mehr beachten. Eine harte Maßnahme, resultierend einer halbherzigen Werbung, die tausende Impressionen erzeugt und Geld verschlingt.
Also setze lieber direkt auf eine gute und vor allem durchdachte Werbung.
So geht richtiges Recruiting Werbung auf LinkedIn
Beherzigst du die folgenden Tipps, musst du nie Angst haben, nicht gut anzukommen:
- Setze auf eine offene, ehrliche und ansprechende Art der Werbeanzeigen.
- Nutze Bilder Slider oder Kurzvideos, die Interaktionen fördern.
- Setze auf einen packenden Text, Emotionen und Storytelling aus dem Team
- Sei großzügig und biete Mehrwert, denn nur das ist langfristig erfolgreich
Zeige, dass du ein guter Arbeitgeber bist, lass deine Mitarbeitenden zu Wort kommen und versuche dich am CEO-Branding auf LinkedIn.
Denke dabei auch immer an die Personen, die du versuchst zu erreichen. Dafür haben Daniel und ich bereits 2 große Leitfäden inkl. Anleitung und Download erstellt.
Candidate Joruney verstehen und verbessern
LinkedIn Basics abgehakt
Bis jetzt hast du die umfangreichen Möglichkeiten auf LinkedIn kennengelernt, ein paar Links auf brauchbare Infos bekommen und dir einen Überblick zu den Kosten verschafft.
Damit würde ich sagen, Zeit für den besten Teil dieses Beitrags!
Tipps und Tricks für dein LinkedIn Recruiting
LinkedIn ist teuer, ich kenne aber Wege, wie du mehr aus dem Budget holst. Auch weiß ich, was User wollen und wie du deine Arbeitgebermarke stärken kannst.
Wie das geht, lernst du jetzt!
1. LinkedIn Profil optimieren
Der erste Eindruck zählt. Eine starke Präsenz und ein starker erster Eindruck prägen bereits die Candidate Journey auf deinem LinkedIn Unternehmensprofil.
Das Thema Profilbild und Banner haben wir relativ zu Beginn geklärt, viel wichtiger für dich sind die weniger bekannten Features!
Die LinkedIn Custom-URL
In den allgemeinen Einstellungen unter: Mein Profil kannst du die URL des Profils verändern. Ähnlich wie die Domain einer Karriereseite solltest du eine einprägsame und starke URL nutzen.

2. Netzwerken
LinkedIn ist ein Netzwerk, eine soziale Plattform ein Ort für regen Austausch. Was die Plattform will, sind aktive User und engagierte Profile.
Daher ist es wichtig auch als Unternehmensaccount aktiv zu bleiben.
Beteilige dich also an Diskussionen
Als Unternehmen Aufmerksamkeit erregen ist wichtig. Über deine Unternehmensseite kannst du im Menüpunkt Feed (1) unter Folgen verwalten (2) Unternehmen auswählen und diesen Folgen.
Im Feed (3) siehst du dann diese Beiträge und kannst direkt als deine Firma reagieren.

Wenn du mal einen starken Kommentar hast, kannst du als Firma kommentieren und wenn du die Sprache der Zielgruppe sprichst, viele Pluspunkte sammeln.
Damit du da noch schneller reagieren und jeden Gedankenblitz umsetzen kannst, jetzt ein Praxistipp.

Bonustipp für engagierte Recruiter*innen
Sorge dafür, dass du Admin der Unternehmensseite bist! Damit erleichterst du dir das spontane Engagement. Ist dein Account Admin, bekommst du unter den Beiträgen einen kleinen unscheinbaren Pfeil.
Klickst du diesen an, kannst du wählen, welches Profil interagieren soll.
Sei nur vorsichtig, wenn dein persönliches LinkedIn zu stark von der Position des Unternehmens abweicht.
Ich übersehe das nämlich manchmal und muss oftmals doppelt schauen. :)
3. Poste ehrlich, aber herzlich
Netzwerken und ein positiver erster Eindruck sind die halbe Miete. Trotz dessen müssen du und/oder deine Arbeitgebermarke auch selbst aktiv einen Teil zum Geschehen beitragen.
Poste darum, wenn die Masse erreichbar ist
Frage dich: kann mein Upload, in den für den Algorithmus entscheidenden ersten 60 Minuten nach Upload genug Engagement schaffen?
Du musst nicht gleich viral gehen, aber es stimmt das LinkedIn Beiträge bevorzugt, die in der ersten Stunde viele Menschen bewegen. Achte also auf die Insights (kommt gleich), wann deine User aktiv sind.
- B2B wäre um die Mittagspause herum oder kurz vor Feierabend.
- Aber Bewerber, na ja, wenn du Glück hast am Mittag, aber fokussiere dich eher auf den frühen Abend und Wochenenden
Beobachte deine Zielgruppe gut und plane zeitlich abgestimmt.
Und sei dabei ruhig anders als die Anderen
Interaktion ist also ein Schlüssel. Jetzt erinnere dich nochmal an Ads-Fatigue. Ein normaler Beitrag wird Kandidatinnen nicht mal mehr aufgezwungen. Und die Menge an „ich mach’ halt mal was“ Beiträgen wächst kontinuierlich.
Du bist aber kein „ich mach’ mal“ Mensch, du bist besser! Trau dich also ruhig mal andere Sachen zu veröffentlichen:
- Poste ein einfaches Video davon, wie ein Kollege einen kleinen Streich gespielt bekommt
- Lass mal jemand spontan was über die Firma sagen und wieso er oder sie gerne bei euch arbeitet
- Oder gib ein provokantes Statement ab und nutze die Umfragefunktion
Sowas erzeugt nicht nur Abwechslung im Feed, sondern lässt automatisch Interaktionen folgen. Dazu bist du nahbar, ungeschönt und transparent.
Klingt komisch, aber weniger Perfektionismus ist, was die Menschen in einer Welt voller Perfektionismus und abgestimmter Inhalte suchen.
3. LinkedIn Recruiting Ads perfektionieren
Die ersten 2 Themenblöcke sind wichtig, denn dieses Wissen darfst du nun in deine Werbeanzeigen auf LinkedIn einbringen.
Du erinnerst dich: Normale Uploads werden nicht alle potenziellen Kandidaten erreichen, bezahlte Werbeanzeigen dagegen schon. Am Ende will LinkedIn nur eines. Geld verdienen.
Aber es gibt Tricks wie du ebenfalls was vom Kuchen abbekommst.
Nutze die LinkedIn Job-Slots
Die Jobslots sind sowas wie Werbeplätze, die du einmal einkaufst und dann immer wieder andere Stellenanzeigen einsetzen kannst. Besonders für kleine Unternehmen ein echter Gamechanger!
Du kannst eine Stelle einstellen und ist diese Besetzt einfach eine andere dort platzieren, erneut eine Anzeige zu veröffentlichen.
Die Anzeigen erscheinen dann
- im Newsfeed
- per E-Mail
- und in der „LinkedIn Jobsuche“-App
Verknüpft ist das Ganze mit der LinkedIn Karriereseite und Gegenüberstellung gibt es natürlich auch für dich.
Funktion | Job Slots | Einzelne Jobanzeige |
---|---|---|
Kostenmodell | Einmalige Zahlung für X Slots, flexibel nutzbar | Bezahlung pro Anzeige |
Flexibilität | Kann für verschiedene Stellen verwendet werden | Feste Anzeige für eine Stelle |
Automatische Empfehlungen | Ja, LinkedIn empfiehlt den Job gezielt passenden Talenten | Nein, muss manuell optimiert werden |
Passive Kandidaten erreichen | Ja, über „Jobs, die Sie vielleicht interessieren“ | Begrenzte Sichtbarkeit |
Employer Branding stärken | Ja, durch Integration in die Karriereseite | Nein, isolierte Anzeige |
Analysen & Optimierung | Ja, detaillierte Insights zu Performance & Bewerbern | Weniger detailliert |
Sponsored Content ausprobieren
LinkedIn hat auch ein Feature mit dem Namen Sponsored Content. Ein Beitrag, der regulär veröffentlicht wurde und sehr gute Performance zeigt, kann gegen Bezahlung wie eine Werbung weiter gestreut werden.
Bei einem organisch (unbezahlten) Beitrag, der bereits sehr viele Likes, Kommentare, Shares oder auch Watchtime hat, ist es das Geld allemal wert.
Ein solcher Beitrag hat, wenn er schon unbezahlt Aufsehen erregt, als bezahlter Beitrag eine doppelt so hohe Erfolgschance als reguläre Werbung.
Zielgruppengerechte Anzeigenarten wählen
LinkedIn Ads bietet dir eine Reihe an Möglichkeiten, darunter im ersten Schritt das Festlegen eines Ziels für die Kampagne.
- Awareness: also durch hohe Sichtbarkeit viel Aufmerksamkeit erzeugen
- Consideration: die Interaktion fördern und deine Karriereseite besuchen lassen etc.
- Conversion: in deinem Fall demnach direkt eine Bewerbung zu senden oder sich für den Jobnewsletter anzumelden
Danach hast du verschiedene Anzeigentypen zur Auswahl. Eine schnelle Übersicht habe ich dir selbstverständlich wieder in der Box hinterlegt.
Einzelnes Bild mit Text und Call-to-Action. Ideal für Markenaufbau, Website-Traffic und Engagement.
Mehrere Bilder in einer durchswipebaren Reihe. Perfekt für Storytelling, Produkt-Features und Multi-Angebote.
Bewegtbildanzeige im LinkedIn Feed. Geeignet für Markenbekanntheit, Produkt-Demos und Employer Branding.
Anzeige zur Bewerbung von LinkedIn Events, Webinaren oder Networking-Veranstaltungen.
Direktnachricht an LinkedIn-Nutzer. Optimal für Lead-Generierung, Recruiting oder Event-Einladungen.
Interaktive Nachrichten mit Auswahlmöglichkeiten für den Nutzer. Besonders nützlich für dialogbasierte Lead-Generierung.
Kompakte, klickbare Textanzeigen in der LinkedIn Sidebar. Gut für kostengünstige Awareness-Kampagnen.
Personalisierte Anzeige mit Nutzerprofilbild. Fokus auf Employer Branding und individuelles Targeting.
Werbeanzeige zur Gewinnung neuer Follower für eine LinkedIn Unternehmensseite.
Anzeige für offene Stellen zur gezielten Talentgewinnung und Personalbeschaffung.
Im Abschluss kannst du die Anzeigen ausrichten.
Die Custom Audience für LinkedIn Recruiting Ads
Das sogenannte Audience Targeting bietet dir mehrere Möglichkeiten:
- Demografie → Alter, Geschlecht, Standort
- Branche & Unternehmen → Unternehmensgröße, Branche, Name
- Berufserfahrung → Job-Titel, Karrierelevel, Fähigkeiten
- Interessen & Verhalten → Gruppenmitgliedschaften, Interaktionen
- Custom Audiences → Website-Besucher, E-Mail-Listen, Lookalike Audiences
Die Custom Audience ist wie der geheime Schlüssel zu absolut performanten Recruiting-Anzeigen. Wenn du eine richtige Karriereseite hast, kannst du Kundenlisten (Bewerbungsformulare) von dort hochladen und so Nutzerdaten abgleichen lassen.
Unsere Karriereseite bietet dir zudem wahlweise GoogleAnalytics oder Matomo als Tracking Tool an und kann Scripte von HubSpot oder Pipedrive jederzeit übernehmen.
Bei Interesse, du weißt schon:
Mit dieser Basis bist du maximal ausgestattet richtig gutes LinkedIn Recruiting zu machen.
Kommen wir zum letzten Abschnitt. Nochmal durchatmen und dann hast du es auch schon wieder geschafft für heute.
Messen, optimieren und Kosten sparen auf LinkedIn
Werbeanzeigen werden entweder pro Klick (CPC) oder pro 1000 Impressionen (CPM) abgerechnet. Das ist immer abhängig der Kampagnenziele, die du wählst.
Im B2B Vertrieb rechnet sich das oft. Von 10 Leuten, die eine Anzeige anklicken, kannst du mindestens 4 als Kunde begrüßen, sofern deine Anzeige und die Landingpage gut sind.
Beim Recruiting sieht die Sache anders aus!
Der Großteil der Kandidaten auf LinkedIn ist in ein Professional und/oder C-Level. Diese Leute klicken gerne mal auf eine Anzeige, aber damit sich dieser Klick rechnet musst du abliefern.
Du ahnst es, aber unsere Arbeit gibt uns recht! Eine Karriereseite ist einfach der stärkste Hebel, wenn dein Recruiting zielführend sein soll. Zudem hast du so einen Faktor weniger, der laufend optimiert werden muss.
Und wenn du da lieber erstmal selbst ran willst, haben wir was für dich:
Leitfaden Karriereseite selbst erstellen
Die Technik einer Karriereseite meistern
Analytics und LinkedIn KPIs
Kunden sind nicht immer begeistert davon, große Mengen an Daten, Statistiken und Balkendiagrammen auszuwerten. Wenn es dir ähnlich geht, kann ich dich beruhigen:
Es reichen bereits drei wichtige KPIs, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
- Reichweite
- Interaktionen
- Conversions (Bewerbungen)
Messen und Verfolgen kannst du das bereits direkt auf deinem Unternehmensprofil bei Analysen.

Oder du nutzt gleich die Talent Insights
Die Talent-Insights sind wieder ein Produkt der LinkedIn Business Solutions und immer dann interessant, wenn du deutlich größere Recruiting Maßnahmen auf LinkedIn machen willst oder eben musst.
In der grünen Box findest du wieder die Funktionen und Vorteile auf einen Blick.
Funktion | Beschreibung |
---|---|
Markteinblicke | Überblick über den Arbeitsmarkt, Wettbewerber und Branchentrends, um Recruiting-Strategien gezielt anzupassen. |
Einblicke in die Kandidaten | Analyse von Talentpools, um herauszufinden, welche Fachkräfte verfügbar sind und wie man sie am besten erreicht. |
Erkenntnisse zur Personalbeschaffung | Datenbasierte Recruiting-Strategie durch Unternehmens- und Employer-Branding-Kennzahlen für smartere Entscheidungen. |
Mitarbeiterbindung & -planung | Echtzeitdaten zu Mitarbeiterfluktuation, Gehaltsstrukturen und Nachfrage nach Qualifikationen nutzen, um gezielt zu planen. |
Strategische Personalentwicklung | Momentaufnahmen & Benchmarks helfen bei der Entscheidung, wie Unternehmen in Mitarbeiter und Weiterbildung investieren sollten. |
KI-gestützte Analysen | LinkedIn nutzt Maschinelles Lernen zur Verarbeitung und Standardisierung von Millionen Nutzerprofilen. |
Verknüpfung mit LinkedIn Recruiter | Unternehmen können Talent Insights mit LinkedIn Recruiter kombinieren, um Talentpools besser zu durchsuchen und gezielt Einstellungen zu planen. |
Was macht die Insights so besonders?
Insights bietet Echtzeitinformationen, Analysen und Markttrends. Dazu siehst du entstehende Nachfrage bei besonderen Qualifikationen und Trendbewegungen.
Du siehst welche Skills und Fertigkeiten anhand der Angaben aktuell verfügbar sind.
Die Herkunft der Daten ist auch dabei auch mein einziges Manko: Du hast eben nur die Metriken aus LinkedIn und nichts außerhalb der Plattform. Bei sehr großen Personaloffensiven ist das ein Nachteil.
Ok, und was kosten die Insights?
Diese Frage kann dir nur LinkedIn selbst beantworten. Man ist sehr auf Abschlüsse fokussiert, deswegen musst du dich immer an den Vertrieb dafür wenden.
Ich habe jedoch auch hier keine Mühen gescheut, dir einen Verweis zu suchen, der die Talent-Insights bewertet und für das Ergebnis hat sich das allemal gelohnt.
Schau mal rein ⇨ Bewertung ansehen!
Wenn du einige Zeit damit verbracht hast Daten zu sammeln, kannst du diese dann auswerten und messen.
LinkedIn Recruiting verbessern und den ROI optimieren
Nicht wundern, der ROI (Return of Investment) ist die richtige Messgröße. Normalerweise würde man vom ROAS, also dem Return of Advertisment Spend sprechen.
Im Recruiting auf LinkedIn kommt aber noch mehr dazu, dass in deine Kosten eingerechnet werden muss.
Neben den eigentlichen Werbekosten hast du noch:
- Eure Zeit für Netzwerken und Contenterstellung
- Analysieren und Optimieren auf die erhobenen Daten
- Austausch mit Marketing und/oder Chefetage
- Interagieren und Profilpflege
- und das Sichten zusätzlicher Bewerbungen, Gespräche und Terminvereinbarungen
Das alles bezeichnet man als Cost per Hire. Demnach alle Kosten, die bis zur Einstellung angefallen sind.
Du musst nicht so präzise sein, aber in meiner Arbeit am Kunden gehe ich gerne so vor. Im Nachgang lohnt sich der Aufwand, aber es geht natürlich auch einfacher:
Beispielrechnung für LinkedIn Recruting: Paid vs. Organisch
Es muss nicht immer bezahlte Werbung sein (Paid). Es geht auch durch unbezahlte Reichweite (organisch).
Organische Reichweite
- HR-Team postet 2–3-mal pro Woche über offene Stellen.
- Durchschnittliche organische Reichweite pro Post: 5.000 Impressionen.
- Click-Through-Rate (CTR): ~ 1,5 % → 75 Klicks pro Post.
- Bewerbungsrate (Conversion Rate): 5 % → 3,75 Bewerbungen pro Post.
- 8 Posts im Monat → ~ 30 Bewerbungen pro Monat.
Das wäre ein sehr gut gemachtes Fallbeispiel.
Variante mit Werbung
- Budget: 2.000 € für einen Monat.
- CPC (Cost per Click): ~4 € pro Klick auf die Stellenanzeige.
- Click-Through-Rate (CTR): 0,6 % → 1.000 Klicks.
- Bewerbungsrate: 5 % → 50 Bewerbungen.
Hier richten wir nur einmal die Kampagne ein und dann läuft diese selbstständig.
Der Vergleich der Metriken gibt dir nun ein Gefühl für die Kostenverteilung
Metrik | Organisch | Paid Ads |
---|---|---|
Reichweite (Impressions) | 40.000/Monat | 250.000/Monat |
Clicks (CTR) | 600 (1,5 %) | 1.000 (0,6 %) |
Bewerbungen (5 % Conv.) | 30 Bewerbungen | 50 Bewerbungen |
Kosten (HR-Team / Ads) | 500 € | 2.000 € |
Kosten pro Bewerbung | 16,67 € | 40 € |
Wann Werbung und wann organisch?
LinkedIn funktioniert auch heute noch sehr gut über organische Reichweiten. Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr sich die Plattform trotz Werbemöglichkeiten ausreizen lässt.
Darum hier eine Empfehlung, wann du was nutzen solltest.
Organisch lohnt sich, wenn:
- Employer Branding stark ist (viele Follower & Engagement).
- Regelmäßige Inhalte veröffentlicht werden.
- Kosten pro Bewerbung niedrig gehalten werden sollen.
Paid Ads lohnen sich, wenn:
- Schnell viele Bewerbungen benötigt werden.
- Die Reichweite organisch zu gering ist.
- Spezialisierte Fachkräfte gesucht werden, die schwer zu erreichen sind.
In unseren Kundenfällen ist es am Ende fast immer eine Kombination aus beidem. Wir haben engagierte HRs die ab und an einen kleinen Turbo schalten wollen und gezielt einzelne Anzeigen ausspielen.
Richtig gut bist du, mit der schon erwähnten Retargeting Option. Menschen, die schon auf der Karriereseite waren oder mit Uploads interagiert haben, sollten nochmal gezielt mit einer Anzeige angesteuert werden.
Und damit kommen wir zum Abschluss
für dein LinkedIn Recruiting
LinkedIn ist für Arbeitgeber und Recruiter deutlich umfangreicher als für User selbst. Ich persönlich musste mich erst mit LinkedIn anfreunden, wenn es dir also ähnlich geht: Willkommen im Club!
Die Plattform bietet viele Möglichkeiten. Unsere Karriereseiten funktionieren als Zielseiten hervorragend und die Arbeit als Employer Branding Agentur lässt sich dort fantastisch aufgreifen.
Denn LinkedIn wird noch relevanter werden
Xing ist auf dem absteigenden Ast. Das frische Design und die Neuausrichtung sind auf der Social-Media-Plattform nicht aufgegangen.
Der Arbeitsmarkt der Zukunft wird definitiv auch auf andere Plattformen wie X, Threads und sogar Reddit ausgeweitet, doch LinkedIn ist und bleibt ein zentraler Hotspot. Das ist auch gut, denn LinkedIn setzt immer mehr auf Content Creation und zieht den „hippen“ Plattformen nach.
LinkedIn 2.0: Der Content Creator und Build Your Voice Hub
Content Creator ist schon ein alter Hut und seit 2001 ein Element auf LinkedIn. Build Your Voice ist sowas wie ein Learning Center, in dem dir LinkedIn erklärt, wie du deine Reichweite steigern kannst.
LinkedIn hat (wie viele andere Plattformen) ein Ziel. Die Inhalte, die erstellt werden, sollen bestenfalls deren Vision entsprechen. Inhalte, die das tun, werden vom Algorithmus gefördert.
Das Problem ist, du machst irgendwann, was alle machen, und das Spiel geht aus Usersicht nicht mehr auf. Dann greifen die Leute zu Werbung, um die Reichweite zu erhalten und LinkedIn verdient sein Geld.
Deswegen lautet unser Credo: Wer auffällt, wird gewinnen
Jetzt stell dir mal vor, du kommst maximal unkonventionell daher, bekommst aufgrund dessen massig Interaktion und der Algorithmus muss dich fördern, darauf ist er ausgelegt.
Du weißt, worauf ich hinauswill: Mach es besser, aber auch anders als der Rest. Zeig echte Eindrücke, sei authentisch und verzichte auch mal ein wenig auf Perfektion.
Anders als um Kunden zu werben, ist Recruiting extrem auf Menschlichkeit ausgelegt. Ich will nicht mit Stock im Poppes arbeiten, sondern einen Sinn, etwas Spaß und ein anständiges Team. Es muss einfach passen!
Also mach es etwas anders als die anderen!
Karriereseite von Rudel Recruiting!
An dieser Stelle danke für deine Zeit und bei Fragen, darfst du dich gerne auch über LinkedIn bei uns melden!
Ich freue mich auf deine Nachricht

