Arbeitgeberattraktivität steigern

In diesem Artikel beleuchten wir das Thema: Arbeitgeberattraktivität und wie du diese nachhaltig erhöhen kannst. Wir verraten dir, worauf Bewerbende achten, was deine potenziellen Zielgruppen beschäftigt und wie du dein Unternehmen von seiner besten Seite präsentieren kannst.

Klären wir also, was es mit der Arbeitgeberattraktivität auf sich hat, wie wichtig diese tatsächlich für dich als Unternehmen ist und wie deine Unternehmenspräsentation aussehen muss, damit Interessierte gar nicht anders können, als sich bei dir zu bewerben.

 

Die Definition von Arbeitgeberattraktivität

Angenommen du gehst auf eine Party und hast das Ziel neue Bekanntschaften zu machen, wie gehst du vor? Richtig, du wirfst dich in Schale, legst dein charmantestes Lächeln auf und mischst dich unter die Leute. Dein erster Eindruck ist stylisch, modern und die Frisur sitzt. Dazu harmonieren die Themen mit den Leuten vor Ort und du sprichst die Sprache deiner Gesprächspartner.

Die Kombination aus deinem Charisma, den positiven Charakterzügen, dezenter Gestik und Mimik sowie die allgemeine Außendarstellung machen dich einfach attraktiv! Das Prinzip der Arbeitgeberattraktivität basiert auf genau den gleichen Faktoren wie die Wahrnehmung der Attraktivität einer Person.

Alle Menschen (in diesem Fall deine potenziellen Bewerber und Nachwuchskräfte) haben Präferenzen und gewisse Kriterien, anhand dessen sie deine Arbeitgebermarke als attraktiv oder weniger attraktiv bewerten. Ziel eines Arbeitgebers ist es, den Geschmack der sogenannten Candidate Persona zu treffen.

 

Inhalt

    Kennst du deine Candidate Persona? Denn Attraktivität ist subjektiv:

    Bevor wir zu den einzelnen Einflussfaktoren für deine Arbeitgeberattraktivität kommen, muss dir klar sein, dass Attraktivität für jeden und jede etwas anderes bedeutet. Genau wie beim Dating sind nicht alle auf der Suche nach demselben Partner oder derselben Partnerin. Was den einen reizt, lässt den anderen kalt.

    Während die eine Kandidatin einen starken Fokus auf ihre Karriere hat und daher einen großen Konzern mit diversen Aufstiegschancen bevorzugt, hat die andere eventuell einen Freiheitsfokus und liebt das Reisen. Sie wird dann eher von Unternehmen angezogen, die Gleitzeitangebote haben und Remote Work anbieten.

    Bevor du also versucht, deine Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen, musst du herausfinden, wer deine Traumkandidaten sind. Im Employer Branding nennen wir das eine Candidate Persona. Sobald du weißt, wer genau deine Candidate Persona ist, kannst du gezielt auf ihre Vorlieben eingehen.

    Deine 1. Aufgabe wäre also = eine authentische Candidate Persona zu erstellen.

    Ebenfalls nützlich ist es, wenn du dich mit der gesamten Candidate Journey vertrauter machst.

     

    Faktoren und Kriterien für deine Arbeitgeberattraktivität

    Deine Arbeitgeberattraktivität ist ein vielschichtiges Gesamtkonstrukt. So vielfältig wie die Menschen sind, die deine Arbeitgebermarke bewerten, so vielseitig sind auch die Einflussfaktoren auf deine Arbeitgeberattraktivität.

    Hier stelle ich dir erstmal die grundsätzlichen Faktoren vor, die einen Einfluss auf deine Arbeitgeberattraktivität haben.

     

    Top 10 Faktoren für Arbeitgeberattraktivität

    • (Arbeitgeber)Image
    • Vergütung & Benefits
    • Identität & Unternehmensstruktur
    • Arbeitsbedingungen
    • Unternehmenskultur & Teamdynamik
    • Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
    • Zukunftsperspektive
    • Spannende Aufgaben und Entscheidungsfreiräume
    • Work-Life-Balance
    • Soziales Engagement und Nachhaltigkeit

    Natürlich können je nach Kandidaten noch weitere Faktoren hinzukommen. Und alle werden die Faktoren unterschiedlich gewichten. Was für eine Bewerberin ein Highlight darstellt, ist für einen anderen Bewerber vielleicht nur „ganz nett“. Das KANO-Modell, welches wir in unserem Artikel zur Entwicklung von Mitarbeiterbenefits erwähnen, ist hier eine gute Stütze.

    Behalte daher immer folgenden Leitsatz im Kopf: Ein attraktives Arbeitgeberprofil ist immer an die jeweilige Zielgruppe angepasst.

    Die genannten 10 Faktoren werden jedoch laut diverser Studien zumindest im Durchschnitt höher gewichtet als andere. Daher bilden sie unsere Grundlage für die folgenden Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

    Maßnahmen zur Steigerung deiner Arbeitgeberattraktivität

    1. Arbeitgeberimage

    Das Image eines Unternehmens ist sein Gesicht in der Öffentlichkeit. Es reflektiert, wie potenzielle Kandidaten und die breite Öffentlichkeit das Unternehmen sehen. Ein positives, starkes Image baut Vertrauen auf und steigert die Arbeitgeberattraktivität für »die richtigen« Top-Talente.

    Es basiert auf der Wahrnehmung von Produktqualität, Mitarbeiterzufriedenheit und gesellschaftlichem Engagement.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Aktive PR- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Erfolgsgeschichten und Testimonials von Mitarbeitenden auf Social Media
    • Sponsoring und Teilnahme an branchenrelevanten Events und Awards

    Aber Achtung: Bleib authentisch und mach, was zu dir passt. Du darfst deine Gesichtspartien gerne richtig in Szene zu setzen. Mit zu viel Make-up siehst du aber fake aus!

     

    2. Vergütung & Mitarbeiterbenefits

    Eine wettbewerbsfähige Vergütung und attraktive Zusatzleistungen sind entscheidend, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass Purpose, Werte oder Kultur gerade für junge Menschen entscheidender werden: Das Gehalt ist (auch bei der Generation Z) immer einer der größten Faktoren der Arbeitgeberattraktivität.

    Das hat auch neben der materiellen Motivation auch noch einen anderen Grund: Das Gehalt spiegelt den Wert wider, den das Unternehmen seinen Mitarbeitenden beimisst, und trägt dazu bei, Anerkennung und Wertschätzung für ihre Arbeit zu zeigen.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Marktgerechte Gehaltsstrukturen mit regelmäßigen Überprüfungen
    • Vielfältige Zusatzleistungen, wie betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsleistungen, Boni
    • Individuelle Benefit-Pakete, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnitten sind

    Wenn du hierzu mehr Inspiration brauchst, haben wir einen ganzen Leitfaden zum Thema Mitarbeiterbenefits für dich. Schau da gerne rein und werde zum Benefits-Profi!

     

    3. Identität & Unternehmensstruktur

    Identität und Struktur eines Unternehmens zeigen auf, wie es sich selbst sieht und organisiert.

    Eine klare Identität, die durch flache Hierarchien und transparente Entscheidungsprozesse unterstützt wird, fördert die Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit. Mitarbeitende fühlen sich einer größeren Sache zugehörig und sind motiviert, sich für die gemeinsamen Ziele einzusetzen.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Klare Kommunikation der Unternehmensmission, -vision und -werte
    • Förderung einer offenen und transparenten Kommunikationskultur
    • Implementierung von flachen Hierarchien und agilen Arbeitsmethoden

    Profitipp: Flache Hierarchien sind ein genereller Erfolgsfaktor für fortschrittliche Unternehmen, mittlerweile jedoch zur Floskel verkommen und eine dieser Passagen, welche Interessenten eher abschreckt. Flache Hierarchien und Kommunikation auf Augenhöhe sind Standard und werden erwartet.

     

    4. Arbeitsbedingungen

    Gute Arbeitsbedingungen umfassen nicht nur die physische Arbeitsumgebung, sondern auch die Art und Weise, wie die alltägliche Arbeit organisiert und unterstützt wird.

    Eine sichere, gesunde und inspirierende Umgebung fördert die persönliche und berufliche Entwicklung von Mitarbeitenden. Und das steigert die Arbeitgeberattraktivität und schafft eine starke Grundlage für Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität. Ein Buzzword dazu wäre: psychologische Sicherheit.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Moderne, ergonomische Arbeitsplätze und Technologien
    • Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung und dem Arbeitsort
    • Gesundheitsförderungsprogramme und -initiativen

     

    5. Unternehmenskultur & Teamdynamik

    Eine positive Unternehmenskultur und gute Teamdynamik sind das Herzstück eines jeden erfolgreichen Unternehmens.

    Eine starke Kultur fördert Engagement, Kreativität und Loyalität. So etwas verbreitet sich schnell im Bekanntenkreis oder durch öffentliche Bewertungen wie Kununu. Durch sowas wird dein Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt wieder ein wenig begehrenswerter.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Teambuilding-Events und regelmäßiger Raum für proaktiven Austausch
    • Förderung von Diversität und Inklusion
    • Offene Tür-Politik und Förderung von Mitarbeiterfeedback

     

    6. Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten

    Die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, ist ein wichtiger Faktor für viele Talente. Gerade junge Kandidaten, die noch einen Großteil ihres Berufslebens vor sich haben, suchen nach Unternehmen mit guten Entwicklungsmöglichkeiten.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Individuelle Entwicklungspläne und Fortbildungsmöglichkeiten
    • Mentoring-Programme und interne Weiterbildungsangebote
    • Klare Karrierepfade und Aufstiegsmöglichkeiten

     

    7. Zukunftsperspektive & Sicherheit

    Die Sicherheit des Arbeitsplatzes steht in Umfragen auch immer ganz weit vorne. Dabei ist jedoch nicht immer nur die Sicherheit in Form des Anstellungsverhältnisses gemeint, sondern vor allem auch die Sicherheit, dass sich der Job an die Veränderungen unserer schnelllebigen Zeit anpasst.

    Gerade in Hinsicht auf die großen Veränderungen in der Digitalisierung und KI werden sich Kandidaten in Zukunft die Unternehmen aussuchen, die glaubhaft vermitteln können, dass man die Chancen und Möglichkeiten dieser Veränderungen nutzt und dadurch in seiner Entwicklung nicht stehenbleibt.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Transparente Kommunikation über Unternehmensziele und -strategien
    • Langfristige Investitionen in Technologie
    • Aufbau einer modernen Innovationskultur
    • KI-Compliance und Governance vorweisen

    Profitipp: Bedenke, dass viele auch Ängste haben, KI könnte sie als Arbeitskraft ersetzen. Daher sind Vorgaben und transparente Pläne mit KI für viele ein gutes Zeichen.

     

    8. Spannende Aufgaben und Entscheidungsfreiräume

    Die Zeiten, in denen Menschen einer stupiden Arbeit nachgehen und sich dann nach Feierabend 5 Bier reinkippen, um das ganze zu verdrängen, sind zum Glück vorbei. Wenn nicht schon geschehen, werden solche Jobs bald durch Automatisierung ersetzt. Maximal die Bürokratie wird noch sehr lange der Automatisierung fernbleiben, aber das ist ein anderes Thema.

    Begriffe wie Selbstverwirklichung, Sinnhaftigkeit und Einfluss rücken in den Vordergrund. Nicht immer kann und muss damit die Welt gerettet werden. Um deine Arbeitgeberattraktivität zu steigern, solltest du potenziellen Kandidaten jedoch den Einfluss ihrer Arbeit vor Augen halten.

    Ob auf die Umwelt, die Gesellschaft oder einfach nur ihr persönliches Bankkonto ist dabei eher zweitrangig und wie alles von der jeweiligen Candidate Persona abhängig.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Projekte mit Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum
    • Förderung von Eigeninitiative und Kreativität
    • Regelmäßige Job-Rotationen und interdisziplinäre Projekte

     

    9. Work-Life-Balance

    Mir ist bewusst, dass allein das Wort Work-Life-Balance in Kombination mit der Generation Z bei vielen Unternehmen einen kurzen Anflug von Brechreiz auslöst. Und natürlich gibt es auch genau dazu einige Negativbeispiele, die durch polarisierende Medien-Plattformen völlig aufgeplustert werden. Wir verstehen das und dennoch, eine gute Work-Life-Balance wird immer wichtiger. Gerade für die jüngere Generation ist es ein großer Faktor für die Attraktivität eines Arbeitgebers. Richtig umgesetzt, können aber auch Unternehmen von einem New Work Konzept profitieren.

    Doch der Großteil der jungen Leute, die nach einer Work-Life-Balance streben, möchten einfach flexible Arbeitszeitmodelle sowie Familie und Beruf unter einen Hut bringen. Unternehmen, die solche grundlegenden Wünsche verweigern, werden ganz schnell (zurecht) vor die Hunde gehen. Denk es vielleicht nicht zwingend als New Work, sondern als Familienfreundlich.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Flexible Arbeitszeitmodelle und Homeoffice-Möglichkeiten
    • Angebote zur Kinderbetreuung oder Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen
    • Zusätzliche Urlaubstage und Sabbatical-Optionen
    • Zuschüsse für eine Nanny oder ähnliches

     

    10. Soziales Engagement und Nachhaltigkeit

    Unternehmen, die sich sozial und ökologisch engagieren, demonstrieren Verantwortungsbewusstsein und ethische Werte. Das stärkt nicht nur die Arbeitgebermarke des Unternehmens, sondern fördert auch ein Gefühl von Stolz und Zugehörigkeit bei den Mitarbeitenden.

    Tatsächlich ist ein hohes Engagement in diesem Bereich ein immer stärkeres Auswahlkriterium für junge Talente.

    Top-Maßnahmen zur Verbesserung:

    • Freiwilligenprogramme und Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen
    • Nachhaltigkeitsinitiativen und ökologische Betriebsführung
    • Transparente Berichterstattung über soziale und ökologische Aktivitäten
    Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
    10 Maßnahmen für mehr Attraktivität als Arbeitgeber
    CTA Bild

    Hilfrestellung? Wie wären über 100 Benefits in einer Liste?

    Von absoluten Klassikern und nützlichen Links bis hin zu super kreativen aber auch steuerbegünstigten Optionen ist alles dabei!

    Hol dir die Benefitsliste

     

    Einfluss der Employer Value Proposition (EVP)

    Doch selbst wenn du die oben genannten Kriterien gewissenhaft umsetzt, heißt das noch nicht, dass dich deine Wunschkandidaten als attraktiv wahrnehmen.

    Denn wenn du still und leise in der Ecke sitzt, wird sich niemand für dich interessieren – egal wie sexy du und dein Unternehmen eigentlich sind. Du musst mit deinen Attraktivitätsmerkmalen eben auch rausgehen und über dich sprechen. Und dafür gibt es die Employer Value Proposition (EVP).

    Die EVP ist quasi dein Anmachspruch auf dem Arbeitsmarkt. Sie definiert, was dich als Unternehmen einzigartig macht.

    Stell dir vor, deine EVP wäre ein Tinder-Profil: Was würdest du schreiben, um genau die Person zu matchen, die du dir wünschst? Deine EVP muss so unwiderstehlich sein, dass potenzielle Bewerbende nicht anders können, als mehr zu dir zu recherchieren. Die EVP baut im Prinzip auf den oben genannten Attraktivitätsfaktoren auf, nur dass sie eben in eine Marketingsprache und ein Kommunikationskonzept übersetzt wurde.

    Um also deine Arbeitgeberattraktivität zu steigern, solltest du eine anziehende EVP erarbeiten. Und wie man das genau macht, erfährst du in meinem Artikel „Employer Value Proposition erstellen“.

    Inhalte einer Employer Value Proposition EVP
    Das muss in deine EVP

     

    Auswahl geeigneter Personalmarketing Kanäle

    Und jetzt zum letzten Schritt. Denn selbst mit der EVP fehlt dir noch etwas, damit sich dir deine Wunschkandidaten um den Hals werfen. Und das ist die Personalmarketing-Strategie, also die Auswahl der geeigneten Kanäle.

    Und da wir schon die ganze Zeit im Datingvergleich sind, runden wir das ganze mit einem weiteren Beispiel ab :-)

    Stell dir vor, das Personalmarketing ist wie die Auswahl der richtigen Bars und Locations, auf denen du dich präsentieren möchtest. Du weißt, du hast den Rhythmus im Blut, um die Tanzfläche zu rocken und den richtigen Anmachspruch, hier also deine EVP. Aber was nützt all das, wenn du jeden Freitagabend in einem leeren Saal stehst, wo deine Zielgruppe nie auftaucht?

    Die Auswahl der richtigen Kanäle für dein Personalmarketing ist entscheidend, damit deine Botschaft die richtigen Leute erreicht – diejenigen, die nicht anders können, als zu deiner Musik zu tanzen.

    Unserer Erfahrung nach sehr geeignet sind die folgenden Kanäle:

    Die Top 9 Personalmarketing Kanäle

    • Social Media Recruiting
    • Karriereseiten
    • Arbeitgeberbewertungen
    • Deine Webseite im Allgemeinen
    • Online Stellenanzeigen
    • Job-Newsletter
    • Suchmaschinenmarketing (SEO)
    • Google Jobs
    • Personal Branding

    Wie du diese 9 Kanäle richtig einsetzt und was es sonst noch an Möglichkeiten gibt, deine EVP zu bewerben, findest du in unserem Ratgeber zu Personalmarketing Instrumenten.

    Einen ganz entscheidenden Kanal sehen wir uns an, denn dieser ist am Ende immer das Ziel all jener, die erstes Interesse an deinem Unternehmen bekommen haben: eure Karriereseite!

     

    Bedeutung deiner Karriereseite für die Arbeitgeberattraktivität

    Die Karriereseite (inklusive der Stellenanzeigen) ist oft der erste Berührungspunkt zwischen Unternehmen und potenziellen Bewerbenden.

    Sie dient nicht nur dazu, offene Stellen zu präsentieren, sondern auch die Unternehmenskultur, Werte und die Menschen hinter der Arbeitgebermarke vorzustellen. Eine gut gestaltete Karriereseite kann die EVP kommunizieren und eine emotionale Verbindung mit den Besuchenden aufbauen.

    Faktoren für eine optimale Karriereseite
    5 Faktoren für eine gute Karriereseite

     

    In einer Welt, in der Kandidaten ihre Unternehmen sorgfältig auswählen (müssen), ist die Karriereseite das Aushängeschild, das überzeugen muss. Egal welche Kanäle du verwendest, welche Kampagne geklickt wird und von welchem Gerät: spätestens vor dem Bewerbungsgespräch wird deine Seite besucht und unterscheidet dann, ob das Gespräch zustande kommt oder ihr gar geghostet werdet.

    Ghosting: Bewerbende stehen mit dir bzw. deinem Unternehmen in Kontakt. Nach einer Weile kommt seitens Kandidaten keine Reaktion mehr, Mails bleiben unbeantwortet, Anrufe auch. Der Bewerbende wird zum Geist bzw. betrachtet euch als einen Geist: Nicht existent, alles Einbildung gewesen.

     

    Was macht eine Karriereseite attraktiv?

    Die 5 primären Faktoren sind die Maßgeblichen in Bezug auf eine attraktive digitale Wahrnehmung eurer Arbeitgebermarke. Beherzige die folgen 5 Faktoren und behebe Probleme. Wenn du Hilfe brauchst – you got it! Melde dich: Unser Karriereseiten-Audit bietet seither viel Mehrwert für Unternehmen und Personaler.

     

    Authentische Einblicke

    Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag, Mitarbeiterstorys und detaillierte Beschreibungen der Unternehmenskultur geben potenziellen Bewerbenden ein klares Bild davon, was sie erwartet. Videos, Mitarbeiterinterviews und virtuelle Rundgänge können die Arbeitsatmosphäre lebendig machen.

    Der Aufwand lohnt sich gleich doppelt, denn alles kannst du auch in deinem Social-Recruiting wiederverwerten.

     

    Klare Informationen und Transparenz

    Klar strukturierte Informationen über offene Stellen, den Bewerbungsprozess und was Bewerbende erwartet sind entscheidend. Eine FAQ-Sektion, die häufige Fragen rund um den Bewerbungsprozess beantwortet, kann ebenfalls sehr hilfreich sein.

    Profitipp: Wir empfehlen dir, die schon mal erwähnten strukturierten Daten zu verwenden. Diese helfen noch auffallender zu werden und sollte jemand explizit so eine Frage in Bezug auf dein Unternehmen eintippen ⇨ ZACK! Keiner steht so gut da wie Ihr im Netz!

     

    Responsive Design mit Mobile First

    In einer Welt, in der das Smartphone oft der erste Zugangspunkt zum Internet ist, muss die Karriereseite für mobile Geräte optimiert sein. Leider denken die meisten Webdesigner noch immer im Desktop Design. Zwar sind diese immer responsiv und auf Handys nutzbar, aber die Ursprungsseite wurde oft am Desktop konzipiert. Dadurch kommt es immer wieder zu Usability-Problemen wie zu eng anliegenden Buttons oder zu kleinen Formularfeldern.

    Das Mobile First Design stellt sicher, dass die Seite in erster Linie auf mobilen Endgeräten richtig gut funktioniert. Und wenn das der Fall ist, läuft sie auch gut für die wenigen Kandidaten, die noch mit einem großen Bildschirm auf Jobsuche gehen.

     

    SEO – Suchmaschinenoptimierung

    Die Optimierung der Karriereseite für Suchmaschinen ist entscheidend, um in den Suchergebnissen gut sichtbar zu sein. Dies umfasst die Verwendung relevanter Schlüsselwörter, schnelle Ladezeiten, eine sichere Website, aber auch Werkzeuge wie Google for Jobs.

    Die eben genannten Daten sind auch hier wieder ein Schlüsselelement. Aber auch ein Karriereblog sowie die interne Verlinkung helfen, die allgemeine Sichtbarkeit der Karriereseite zu steigern. Somit werden auch deine Stellenangebote für passende Kandidaten sichtbarer, was wiederum mehr geeignete Bewerbungen auf den Plan ruft.

     

    Aktualität und Interaktivität

    Die Karriereseite sollte regelmäßig aktualisiert werden, um die neuesten Informationen über offene Stellen und Unternehmensnachrichten zu präsentieren. Interaktive Elemente wie Chatbots können die User-Experience verbessern und sofortige Antworten auf etwaige Fragen liefern.

    Keine Sorge, was sehr technisch klingt, lässt sich einfacher bewerkstelligen als du denkst. Wenn du keine Entwickler hast, oder keine internen Ressourcen, übergib dein Karriereseitenprojekt an uns.

     

    Der Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität

    Eine attraktive Karriereseite erhöht nicht nur deine Arbeitgeberattraktivität, sondern kann auch direkt die Qualität und Quantität der Bewerbungen verbessern. Sie dient als zentrale Plattform, um die Employer Brand zu kommunizieren und zu stärken, und spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob sich Talente für oder gegen eine Bewerbung entscheiden.

    Kurz gesagt, die Karriereseite ist ein mächtiges Werkzeug, um nicht nur zu informieren, sondern auch zu inspirieren und zu überzeugen.

     

    Dein Unternehmen an der Spitze des digitalen War of Talents!

    Bist du bereit, deine Arbeitgeberattraktivität auf das nächste Level zu heben und die besten Talente für dein Unternehmen zu gewinnen?

    Wir sind zu 100 % auf Karriereseiten spezialisiert und helfen dir, eine unwiderstehliche Karriereseite zu gestalten, die nicht nur informiert, sondern auch begeistert. Lass uns gemeinsam sicherstellen, dass dein Unternehmen aus der Masse heraussticht und zu einem attraktiven Arbeitgeber wird.

    Kleinunternehmen

    Wenig Aufwand, große Wirkung! Kleine Karriereseiten eignen sich für Unternehmen mit wenigen Stellen und sporadischem Bedarf.

    • kleines Investment

    • einfach zu pflegen

    • in wenigen Tagen einsatzbereit

    Mittlere Unternehmen

    Preis/Leistungssieger für mittelständische Unternehmen mit etwas Personalbedarf und langfristigen Wachstumsabsichten.

    • perfekte Basis für alle Recruitingmaßnahmen

    • zuverlässig und funktional

    • für jede Branche angepasst

    Große Unternehmen

    Enterprise-Lösung für Großunternehmen und Konzernstrukturen, die nur das Beste wollen: perfekte Performance!

    • diverse Standortseiten (auch global)

    • DSGVO Konform mit BMS/ATS Schnittstellen

    • problemlos in die IT implementierbar

    Bewerbung Icon

    Doch lieber erstmal selber machen?

    Wir sind Experten und geben dieses Wissen auch gerne weiter. In unserem Leitfaden zu attraktiven Karriereseiten findest du alles, um eine Karriereseite mit Erfolgsfaktor zu bauen.

    Und wenn du Fragen hast oder doch Unterstützung brauchst, weißt du ja, wo du uns findest.

    Karriereseiten Leitfaden

     

    Messen, optimieren und steigern der Arbeitgeberattraktivität

    Wirklich effizient steigerst du deine Arbeitgeberattraktivität, indem du misst, welche Maßnahmen erfolgreich waren und an welchen Schräubchen du noch drehen musst. Dafür brauchst du das richtige Werkzeug.

    Hierfür eignen sich diverse Tools und Methoden, von Mitarbeiterumfragen bis hin zu Datenanalysen. Sie helfen dir zu verstehen, wie dein Unternehmen als Arbeitsplatz wahrgenommen wird und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

    Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
    Der KVP für sexy Arbeitgebende

     

    Mitarbeiterbefragungen und Feedback-Systeme

    Die direkteste Methode, um herauszufinden, wie es um deine Arbeitgeberattraktivität steht, sind Mitarbeiterbefragungen und Feedback-Systeme.

    Feedback dient als Treibstoff und Navigationssystem für deine Arbeitgeberattraktivität. Ohne kommst du nicht wirklich voran. Durch regelmäßiges Einholen von Feedback erhältst du Einblicke in die Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement und kannst Bereiche identifizieren, die für deine Belegschaft besonders wichtig sind.

    Wir empfehlen dir hierzu ein Online-Feedbacktool für Mitarbeiterbefragungen von PULSE-Feedback. Das erwies sich auch bei uns als extrem nützlich und bietet viele Funktionen, die dir die Analyse erleichtern und schnell gezielte Handlungsempfehlungen ermöglicht.

    Ganz wichtig sind auch sogenannte Exit-Gespräche. Das sind Interviews mit Personen, die bei dir gekündigt haben. Wenn du hier tief bohrst und den wahren Kündigungsgrund aufdeckst, kannst du spannende Optimierungsmöglichkeiten für deine Arbeitgeberattraktivität hervorholen.

     

    Analyse von Recruiting-Kennzahlen

    Neben den Kennzahlen aus den Mitarbeiterumfragen können auch Recruiting-KPIs einen Rückschluss auf deine Arbeitgeberattraktivität geben. Natürlich spielt hier auch die Leistung deines HR eine Rolle, aber eben auch die grundsätzliche Anziehungskraft deines Unternehmens.

    Folgende Recruiting-KPIs können Rückschlüsse auf deine Arbeitgeberattraktivität liefern

    • Fluktuationsrate⇒ Anteil der Mitarbeitende, die das Unternehmen verlassen.
    • Anzahl an Bewerbungen je Stelle⇒ Bewerbungen, die pro ausgeschriebener Position eingehen.
    • Time of Vacancy⇒ Zeitraum von Stellenausschreibung bis zur Besetzung.
    • Cost per Hire⇒ Kosten, die für die Einstellung pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter entstehen.
    • Früh-Fluktuation⇒ Mitarbeiteraustritte innerhalb der ersten Monate nach Einstellung.
    • Absagequote⇒ Anteil der abgelehnten Bewerbungen an Gesamtbewerbungen.
    • Quality of Hire⇒ Qualitätsbewertung der Leistung von neuen Mitarbeitenden.

    Diese KPIs sind gute Indikatoren dafür, wie es um deine Arbeitgeberattraktivität steht. Die Analyse dieser und weiterer Daten hilft dir, den Erfolg deiner Maßnahmen zu bewerten und Trends zu erkennen.

    Profitipp: Baue dir mit Google Looker Studio oder ähnlichen Tools ein Dashboard auf. Wir nutzen das bei der Kundenarbeit häufig, um Trends zu erkennen und so vorherzusehen, wann welche Maßnahme am vielversprechendsten ist.

     

    Kontinuierliche Verbesserungsprozesse und Anpassungen

    Die Arbeit an deiner Arbeitgeberattraktivität ist ein Marathon, kein Sprint. Du solltest regelmäßig und kontinuierlich an deiner Beziehung zu bestehenden Mitarbeitenden arbeiten, damit dabei im besten Fall eine lange und glückliche Angestellten-Ehe rausspringt.

    Aber auch dann kann es irgendwann einmal zum Bruch kommen. Und sollte es so weit kommen, willst du nicht erst wieder ein halbes Jahr ins Fitnessstudio gehen müssen, um wieder halbwegs attraktiv zu sein. Bleib am Ball und kümmere dich um eine konstante Optimierung.

    Die Anforderungen der Arbeitswelt und die Wünsche der Kandidaten sind in einem stetigen Wandel. Indem du dich auf das Abenteuer einlässt, deine Taktiken regelmäßig zu überdenken und anzupassen, machst du dein Unternehmen zum Traumpartner auf dem Arbeitsmarkt. Es ist ein fortlaufender Prozess des Lernens und Verfeinerns deiner Moves – so, als würdest du stets neue Tanzschritte lernen, um auf jeder Party glänzen zu können.

    Großes Icon Bewerbung

    Ich freue mich auf deine Nachricht

    freiwillige Angabe
    Punkteraster Daniel Schoch - Strategieberater

    Daniel Schoch

    Geschäftsführung